18. & 19.12.2011 – Endlich nach Hause

Ich weiß selber gar nicht so genau wo die ganze Zeit hin ist aber nun ist es soweit. Mein allerletzter Arbeitstag, der auch meinen letzten Tag in Dublin darstellen sollte. Er begann schon relativ früh, so gegen 7:30 weil ich Frühdienst hatte. Nachdem alle Frühstücke serviert waren gab es dann wirklich NICHTS mehr zu tun für uns beide und so durften wir unsere Koffer packen und uns für den ABend fertig machen.

Da es ja auch unser letzter gemeinsamer Abend in Dublin sein sollte haben Rike und ich uns vorgenommen noch einmal richtig lecker essen zu gehen. Wir haben uns dann von Margret und ihrer Familie verabschiedet und dann ging es auch schon los. Ein letztes Mal abends nach Dublin zum Essen gehen fahren. Unsere Wahl fiel heute auf das Hard Rock Café. Auf dem Weg dahin kauften wir noch Süßigkeiten für unsere lieben zu Hause.

Das Essen war zwar teuer aber lecker und die Cocktails waren wie immer gut und günstig. Gegen 10:30 ging es dann ein letztes Mal durch Temple Bar und über meine Allerliebstelieblingsbrücke in Dublin, die Ha´Penny Bridge.

Da weder Rike noch ich schlafen konnten schauten wir uns in der Guestlounge Filme an. Den Anfang machte „Brügge sehen und sterben“ , der wurde uns empfohlen. So gut war der Film jetzt nicht. Danach haben wir noch „Nach 7 Tagen ausgeflittert“ und „Ein Chef zum verlieben“ geschaut. Zwischendurch haben wir etwas total verbotenes getan, gegen 3 Uhr morgens sind wir mit einer Büchse Berry Cider, also mit Alkohol, auf die Clontarf Promenade und sind dort langgelaufen um uns das ncohmal anzuschauen. Eigentlich war der Plan uns den Sonnenaufgang im Meer anzuschauen aber leider war der erst so gegen 8:30 und da sollten wir schon auf dem weg zum Flughafen sein.

Nachdem wir die ganzen Filme geschaut hatten und auf der promenade unterwegs waren haben wir noch den Rest in den Koffer gepackt, uns unsere richtigen Klamotten angezogen und wollten eigentlich noch einmal „Yo Gabba Gabba“ schauen weil wir das so lustig fanden. kam leider nicht, also schauten wir anderen Mist, verpackten aufgrund von Regen meine gelbe Reisetasche in einen schwarzen Müllbeutel und versuchten die Zeit totzuschlagen. Irgendwann war uns das zu doof und wir beschlossen einfach in die Stadt zu fahren. Das war gar nicht so einfach. Ich hatte meine Reisetasche, einen Rucksack, eine Tasche, ein Kissen und Jacken. Rike hatte noch eine kleine Handtasche dabei.

In der Stadt angekomme  liefen wir zur Haltestelle vom Airlink und ich wartete davor mit usnerem Gepäck während Rike noch ein paar sachen einkaufte. Wir brauchten auch noch Tickets und nachdem die Geschäftsstelle von DublinBus aufgemacht hatte und ich schnell unser Ticket gekauft habe kam auch schon der Bus. Also das ganze gepäck da reingewuchtet und losfahren. Am Flughafen haben wir dann schnell eingecheckt und mein 1 Kilo Übergepäck wurde gekonnt ignoriert, was Jubelstrüme auf meiner Seite hervorrief.

Dann haben wir noch schnell gefrühstückt und sind dann durhc die Sicherheitskontrolle. Im Duty Free gab es dann Jameson Whiskey zum probieren, da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Außerdem musste ich noch geschenke kaufen. Außerdem gab es noch eine Art Computerspiel wo man Whiskeygetränke mixen sollte. Darin war ich irgendwie nicht so gut, aber es war gut um die Zeit zu vertreiben. Aber eigentlich war die ganze Warterei am Flughafen schon ziemlich langweilig.

Dann durften wir endlich zum Gate gehen. Komisch war, dass noch kein Flugzeug dort stand. Leichte Panik machte sich bei mir breit, da ich wusste, dass wir in Amsterdam nur wenig Umsteigzeit haben und wir wahrscheinlich wieder durch den halben Flughafen müssen. Das Flugzeug kam an als der Einstieg shcon beginnen sollte. Irgendwie sind wir dann gestartten und ich konnte meine tränen nicht mehr zurückhalten. So sehr ich mich drauf freue endlich wieder nach hause zu fliegen, so sehr finde ich es traurig jetzt aus Irland weg zu müssen.

Nachdme die tränen getrocknet waren ging der Flug ganz schnell vorüber und wir kamen sogar ganz pünktlich in Amsterdam an. Wie wir es schon geahnt hatten mussten wir wieder durch den halben Flughafen hetzen um es rechtzeitig zum Gate zu schaffen. Und dann mussten wir auch noch durch eine weiter Sicherheitskontrolle die die Ruhe selbstweg hatten. Auch unsere, schon leicht genervten, Bitten doch etwas schneller zu machen wurden gekonnt ignoriert. Zum Glück haben wir es dann doch irgendwie geschafft anzukommen und wir waren sogar ziemlich früh da. Der Flug war sehr sehr pünktlich und während des Fluges hab es sogar eine Anzeige wo man gerade langfliegt. Das wart sehr schön und ich konnte meine Augen gar nicht mehr davon lassen. Wir waren sogar so schnell das wir früher da waren.

Endlich wieder in Deutschland, was für ein tolles Gefühl. Wir mussten dann auf unser Gepäck warten. Rike wartete am Gepäckband, ich bei unsere Sachen. Ihr Gepäck kam dann auch recht schnell, nur meines lag ganz oben auf dem Gepäckwagen und wurde immer wieder vom Flughafenmitarbeiter ignoriert. Während das Band stoppt ging ich ein bisschen durch die Halle und sah meine Tante Rike am Ausgang, darüber hab ich mich schon sehr gefreut und ich wurde richtig hibbelig, da ich ja noch meinen Zug schaffen muste. Als das Gepäckband wieder an ging wurde auch mein Koffer nicht mehr ignoriert und ich konnte ihn mir schnappen. Ríke wartete mit ihrem Gepäck schon am Ausgang, damit wir dann, Hand in Hand, rauslaufen können. Dort gab es dann eine große Überraschung. Am Flughafen wartete nicht nur meine Tante Rike sondern auch meine Maa, mein Bruder sowie Josi und Patti mit einer Deutschlandfahne und zwei Schildern. Ich hab mich MEGA gefreut und anscheinend sogar gequikt. Bei dem ganzen Durcheinander bekam ich erstmal Nasenbluten. Das war dann schnell vorbei und es gab Willkommenssekt. Von meiner Tante bekam ich noch ein Blümchen und sie verabschiedete sich und ging dann mit Rike zusammen gen Berliner Hauptbahnhof.

Wir anderen fuhren dann mit dem Auto nach Leipzig. Währen der Fahrt haben wir alle viel geredet und Flori hat geschlafen. Zu Hause angekommen sah ich meine Omi schon in der Küche sitzen. Eigentlich war ja geplant, dass ich vom Berliner Flughafen noch zum Hauptbahnhof und dann mit dem Zug zum Leipziger Hauptbahnhof fahren sollte und dort alle auf mich warten sollten. Also konnte ich nicht länger im auto sitzen bleiben und lief den weg zur Tür, wo dann schon eine kleine Teelichterspur war. Und zuHause wartete nicht nur meine Ome und Carsten sondern auch noch Heike, Maik und Mike. Das hatte ich gar nicht erwartet. Ich wusste auch gar nicht was ich denken sollte. Später kamen noch Maike, Claudi und Flori und es gab noch mehr Sekt. Ich hab mich unglaublich über die vielen „Besucher“ gefreut und irgendwann gab es dann zum Glück auch noch leckeres Essen. Nachdem dann alle weg waren fielen wir alle (Mama, Carsten und Ich) ins Bett und ich konnte es noch gar nicht so richtig fassen, dass ich jetzt endlich zu Hause bin. Diesen tollen Empfang am Flughafen und zu Hause werde ich sicher nie vergessen.

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