02.10.2011 – Sport, sport, sport

Der heutige Tag stand unter dem Titel „Sport“ und es ging auch schon früh damit los. Um 8:30 Uhr um genau zu sein. Um die Uhrzeit spielte nämlich die Irländische Rugynationalmanschaft gegen Italien in Neuseeland um den Einzug ins Viertelfinale. Haben sie dann auch geschafft, also die Iren.

Danach schnell alle angezogen, Brote geschmiert und dann sind wir alle losgestiefelt zum Croke Park Stadion. Dieses kann man auf gar nicht übersehen und wir sind auch brav dem einzigen Hinweisschild gefolgt. Dann eine Straßenkreuzung und kein Schild. Wir hatten keine Ahnung wo wir langsollten und da ich mir sicher war das ich das Stadion imemr hinter dem zweiten kleinen Fluss sehe müssten wir ja noch darüber und dann an der Brücke nach rechts. Leider konnte ich von meiner Perspektive im Bus nie sehen das der Bus an der falschen Seite am Stadion vorbeigeht, besagter Fluss trennte uns nämlich vom Stadion. War aber nicht so schlimm weil es gab eine Brücke darüber und dann standen wir davor und suchten ein „Welcome“ Schild das hatten wir auch gefunden aber leider waren die Türen dort alle zu. Ich schon ein bisschen verzweifelt weil ich extra 3 mal nachgeschaut habe ob das Stadion den wirklich am Sonntag offen hat. Auch die Internetrecherche mit Carstens Handy kam zum selben Schluss. Wir beide also im Hotel gefragt, welches direkt gegenüber war. Davor stand übrigens auch einer dieser Hop On Hopp Off Busse und die sollten ja theoretisch dort halten wo die Besucher hin wollen und nicht am Arsch der Welt. Im Hotel wurde uns dann erklärt das wir uns vor dem Eingang des Konferenzcenters befinden und das der Museumeingang auf der gegenüberleigenden Seite sei. Das heißt wir mussten weiter ums Stadion rum. Nur damit ihr euch das vorstellen könnte. Wir standen auf einer Brücke und haben das Stadion gesehen von vorne sozusgaen, laufen einmal halb rum um zum Hintereingang zu kommen und laufen dann nochmal ne halbe Runde um zum Museum zu kommen. Schon ziemlich doof, aber am Ende waren wir da und das ist ja alles was zählt.

Leider haben wir aufgrund der viel zu langen Lauferei die Führung um 12 verpasst also schauten wir uns erstmal das Museum an sich an. War sehr schön und man konnte auch einige Sachen ausprobieren die für die gälischen Sportarten wichtig sind. Dabei habe ich einen neuen Higscore aufgestellt was mich sehr gefreut hat. Danach ging es dann zur Stadionstour und es war echt interessant. Zuerst gab es wieder einen Film und dann viele Infos. Zum Beispiel verdienen die Gälic Footballspieler alle kein Geld mit ihrem Sport sondern müssen alle nebenbei arbeiten um zu überleben. Ich glaube das würde in Deutschland niemand mitmachen, aber dafür ist das ja auch Amateursport. Das Stadion ist eines der größten in Europe, leider gibt es zu dem Rang verschiede Angaben und ich werde mich sicher nicht auf einen festlegen, außerdem ist es eines der weltweitgrößten Stadien für Amateursportarten. Wir durften sogar durch den Gang laufen den die Sportler immer nehmen und dazu kam dann Lifetonaufnahmen von der Atmosphäre im Stadion von 2009, war schon sehr beeindruckend. Dort gibt es auch keine riesigen Absperrungen und so können die Fans auf die Spielfläche rennen wenn ihre Mannschaft gewonnen hat, find ich gut sowas. Von unten sah das Stadion gar nicht so groß aus, aber als wir dann auf dem höchsten Punkt der Zuschauerränge waren wirkte es echt gigantisch. Wer in Dublin ist sollte sich die Tour echt mitmachen.

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Viel mehr spannendes ist dann nicht passiert. Obwohl doch. Wir sind nach Dublin gelaufen und dann zur Grafton Street. Dort haben wir uns dann getrennt. Meine Ellis sind in einen Pub und der große Flori hat uns andere beiden zu einer heißen Schokolade eingeladen. Vorher musste der kleine Flori aber erstmal bei einer Straßenshow helfen. War sehr lustig, jedenfalls für die Außenstehenden.

Danach sind wir nach Hause. Flori blieb im Guesthouse und Rike, klein Flori und ich sind dann noch an der Clontarf Promenade langelaufen und dann zum Strand und ins Wasser. Es war zwar gerade Ebbe und schon dunkel aber wir waren im Meer und das zum zweiten Mal. Danach sind wir Barfuß nach Hause gelaufen. Dort gab es dann noch Nudlen mit Tomatensoße zum Abendbrot. Dann hat noch jeder ein bisschen was für sich gemacht und dann ging es ab ins Bett um Kraft für den finalen Tag zu sammeln.

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