02.08.2011 – Auf der Suche nach etwas zu Essen…

An unserem zweiten Arbeitstag meinte es Margret gut mit uns. Nach nur 4 Stunden Arbeit durften wir Feierabend machen. Doch wer denkt das in 4 Stunden nichts passieren kann irrt sich gewaltig. Erst haben Rike und Ich es irgendwie geschafft den Masterschlüssel in einem Zimmer liegen zu lassen (zum Glück haben wir einen zweiten Masterschlüssel gefunden um den ersten zu befreien) und dann hat Rike sich ihre Weste auch mit Bleiche versaut. Jetzt haben wir beide Westen mit einem fetten orangenen Fleck, ich finde das sollte ein neuer Trend werden. Außerdem verließt uns heute leider ein unglaublich nettes Spanisches Paar. Diese beiden waren so angetan von unserer Arbeit und dem ganzen Guesthouse, sodass wir noch für ein Abschiedsfoto posieren durften.

Da wir immernoch nicht wirklich einkaufen waren machten wir uns auf in die Innenstadt von Dublin um den Aldi zu suchen. Gegen Margret Rat liefen wir, weil wir hatten ja Zeit. Dass das eine der eher schlechteren Ideen unsererseit war merkten wir als wir dann durch ein Stadtviertel Dublins liefen das nicht ganz so war wie man es sich gerne wünscht. Da wir nun aber schon fast am Ziel waren half alles nichts und wir liefen unbeirrt weiter.
An der O´Conell Street, eine der großen Straßen in Dublins Innenstadt, angekommen machten wir uns erstmal auf die Suche nach dem Dubliner Busunternehmen um nach Monatskarten etc. zu fragen. Leider gibt es in Dublin kein simples Busmonatsticket sondern nur eines welche alle Verkehrsmittel kombiniert, dieses sollte dann auch gleich einmal 100€ kosten. Das ist uns ein wenig zu teuer also werden wir jetzt wohl oder übel 5cent Stückchen sparen müssen um den Busfahrer korrekt zu entlohnen.

Nachdem diese unglaublich wichtige Frage geklärt wäre gingen wir weiter in Richtung Aldi. Doch bevor wir dort ankamen wurden erstmal die Preise der örtlichen Fast-Food-Läden untersucht. Alles viel teurer als in Deutschland außer Burger King. Bei Aldi gab es dann so tolle Sachen wie NUDELN zu kaufen. Wie ihr seht freue ich micht jetzt schon auf ein Leben voll mit Nudeln und noch viel mehr Soßen.

Schwer bepackt mit unseren Lebensmitteln ging es dann auf die Suche nach dem Bus zurück nach Hause, zum Glück fiel Rike ein das die Nummer 130 direkt vor unserer Haustür hält. Also ließ ich Rike an einer Straßenecke stehen und zog los um mir eine Zeitung zu kaufen und im Touristenbüro nach dem Weg nach Hause zu fragen. Dann hieß es Rike abholen und ab zum Bus. Dort lernten wir erstmal wie man sich ordentlich in eine Busschlange einreiht und das man wirklich immer passend zahlen sollte weil Busfahrer kein Wechselgeld geben. Im Bus setzten wir uns dann nach oben und ganz nach vorne um die Aussicht genießen zu können.

Zu Hause angekommen wurde dann Couscous und original Irische Quarterpunders zubereiten. Auf zweiteres habe ich mich sehr gefreut aber leider schmecken sie nicht so gut wie sie sich anhören. Ich frage mich ob ich in Irland jemals richtig leckeres Essen finden werde.

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