31.07.2011 – Die Reise nach Dublin

Noch bevor mich mein Wecker aus den Träumen reißen konnte wachte ich voller Vorfreude auf um gleich darauf Rikes Stimme zu hören die fragte :“Bist du schon waaach??“ Leider konnte ich darauf nicht mit „Nein“ antworten also bejahte ich diese Frage. So kam es wie es kommen musste und nur Sekunden später stand Rike auch schon neben meinem Bett. Da an Schlaf jetzt nicht mehr zu denken war stand ich auf und hab zusammen mit Rike das Frühstück vorbereitet.
Dann wurden auch langsam meine Eltern wach und wir aßen alle zusammen Rikes und mein letztes Frühstück in Deutschland. Außerdem schmierte Mutti uns noch Brötchen damit wir auf dem Weg nicht verhungern. Gegen 9 Uhr fuhren wir mit einem fast vollem Caddy los um unser kleines Brüderchen abzuholen. Auf dem Weg zum Auto mussten wir feststellen das das Wetter nicht unser Freund ist, denn es regnete.

Am Bahnhof angelangt hieß es dann alle Taschen raus und den Bahnsteig suchen. Dort wartete dann schon die Susi auf uns die mit freudigen Umarmungen begrüßt wurde. Nichtmal eine Minute später kamen dann auch Patti und Maike um uns zu verabschieden. Als dann auch meine Oma und mein großer Bruder gefunden waren ging es dann ans Sitzplatz suchen und ans Verabschieden. Dies geschah jedoch nicht ohne Tränenvergießen meinerseits. Als wir dann im Zug saßen und die ganze Mannschaft am Fenster gewinkt hatte konnte auch Rike nicht mehr Standhaft bleiben und vergoss einige Tränchen.
Nun geht es also los. Die Reise auf die wir so lange gewartet und hingefiebert hatten ging endlich los. Die Fahrt im Zug nach Berlin war total ereignisslos und muss hier auch nicht weiter beleuchtet werden. In Berlin angekommen musssten wir dann den Abfahrtpunkt des Busses nach Tegel suchen. Clever wie wir sind fanden wir ihn schnell und konnten so unsere Reise wie geplant fortsetzen.

Im Flughafen Tegel hieß es dann warten warten und nochmals warten. Wie erwartet waren wir viel zu früh da und mussten warten bis unser Schalter frei wurde. Als es dann so weit war holten wir uns noch schnell an einem Computer unsere Boardkarte und konnten uns somit in die kürzere Schlange einreihen. Als wir am Schalter waren wurde es erstmal richtig spannend. Haben wir richtig gewogen oder müsen wir Übergepäck bezahlen?? Wir hatten zum Glück kein Übergepäck und haben uns sehr gefreut darüber. Die Dame am Schalter meinte sie hätte sich noch nie jemanden so darüber freuen sehen.

Jetzt hatten wir also wieder Zeit zum Nichtstun, deshalb setzten uns in die Tegel Lounge wo wir Flugzeuge beim Starten und Landen beobachteten. Eigentlich wollten wir auch noch auf die Besucherterasse aber die hätte 2€ pro Person gekostet deshalb haben wir es dann gelassen.
Dann mussten wir zum Boarding und das heißt erstmal durch die Sicherheitskontrolle und das Flugticket zeigen und den Personalausweis zeigen und alles sowas. Im Flugzeug saßen wir dann sehr schön nebeneinander in einer Zweierreihe. Auch auf dem Flug passierte nichts spannendes …

In Amsterdam gelandet ging es dann erstmal darum wo unser nächster Flug startet. Wie es nicht anders zu erwarten war wurde unser Flug auf ein anderes Terminal verlegt. Zum Glück haben wir das rechtzeitig mitbekommen sonst wären wir vielleicht noch in Amerika gelandet. Der Weg zum Terminal sollte sich als sehr lang herausstellen sodass die Umsteigzeit von gut einer Stunde doch etwas knapp war, da das Boarding schon begonnen hatte als wir in Amsterdma landeten.

Dann ging es wieder in die Lüfte und ab nach Dublin. Leider war es die ganze Zeit bewölkt sodass wir weder Wasser noch Land sahen. Erst beim Landeanflug auf Dublin lichtete sich die Wolkendecke und wir sahen Land. Und nicht nur irgendein Land. Es war IRLAND (wer hätte das gedacht ^^). Das Land indem wir nun also 5 Monate verbringen sollten.

Am Flughafen wurden wir dann von Margret, unserer neuen Chefin, abgeholt und wir fuhren zum Ferryview Guesthouse. Als wir endlich ankamen war es schon ziemlich spät und wir waren ziemlich kaputt. Wir haben nur noch ausgepackt, etwas gegessen (Nudeln mit Soße yamiyami) und  2 Poster aufgehangen damit wir beide net so alleine sind und dann ging es ab ins Bettchen.

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